Eine dunkelhaarige Frau, die mit dem Rücken zur Kamera sitzt und Kopfhörer an hat, spielt auf einem Laptop ein Spiel aus der Ego-Perspektive.

Vorstellung: Grimme Game

Bereits seit 2017 kooperiert die Grimme Medienbildung im Rahmen von Grimme Game mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW. Die Plattform widmet sich dem Diskurs über digitale Spiele, insbesondere im Hinblick auf gesellschaftliche und pädagogische Potenziale des Mediums.

Im Fokus stehen hierbei Dossiers zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie etwa Lernen und Computerspielmusik. Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen stellen in Gastbeiträgen unter anderem ihre Forschungsergebnisse vor und diskutieren themenspezifisch die Bedeutung digitaler Spiele.

Im aktuellen Dossier Politik und Zeitgeschehen werden sowohl allgegenwärtige Themen wie Armut als auch aktuelle Debatten, wie die um Sozialadäquanz und die Darstellung verfassungsfeindlicher Symbole, behandelt. Weitere Beiträge zum Thema folgen in den nächsten Wochen. Für den Start ins Jahr 2019 ist bereits ein neuer Schwerpunkt zum Thema Spielejournalismus geplant.

Grimme Game bietet darüber hinaus weitere Formate wie z.B. eine Podcast-Reihe, dessen erster Teil, Armut in digitalen Spielen, bereits nachgehört werden kann. Der Kulturwissenschaftler Christian Huberts spricht in dieser Folge nicht nur über die Darstellung von Armut in Games, sondern auch über die Rolle von Armut bei der Entwicklung von Computerspielen. Eine zweite Folge ist bereits in Produktion und beschäftigt sich mit den einzigartigen Merkmalen adaptiver Musik in Computerspielen. Zu Gast ist Peter Moormann, der seit 2013 Juniorprofessor für Medienästhetik an der Universität Köln ist.

Bild: Jan Faßbender Photography

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