Selbstverständnis

Was ist die Fachstelle für Jugendmedienkultur?

Die Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW ist eine offizielle Fachstelle des Landes Nordrhein-Westfalen, die aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW strukturgefördert wird, um Einrichtungen der Jugendförderung bei der Bereitstellung und Durchführung von medienpädagogischen Angeboten zu beraten und zu unterstützen.

Welche Themen werden von uns bearbeitet?

Der breit angelegte Titel der Fachstelle ist Programm. Durch die vielfältigen Medienkonvergenzen sind die verschiedenen Bereiche der Medienarbeit nicht mehr trennscharf voneinander abzugrenzen. Neben unserem Ursprungsthema, den digitalen Spielen, beschäftigen wir uns mit den Sozialen Medien, der Webvideoarbeit und allen Themen rund um die kreative Medienarbeit und Makerspaces. Dabei ist es uns wichtig, die Zielgruppen im Blick zu behalten, die von kommerziellen Angeboten nur bedingt profitieren und deshalb Kosten und Zugangshürden unserer Angebote möglichst niedrig zu halten.

Wie arbeiten wir methodisch?

Die Digitalisierung ist ein unübersichtliches Feld. Deshalb führen wir Fachkräfte behutsam an medienpädagogische Themen heran und erarbeiten mit ihnen gemeinsam Brücken, mit denen sie ihre bisherige pädagogische Haltung in ein digitales Umfeld überführen können. Ob Skepsis oder Begeisterung, jede Haltung kann inhaltlich für eine medienpädagogische Auseinandersetzung mit Jugendlichen und die Konzeption von Projekten genutzt werden. Wichtig ist uns die Übertragbarkeit von theoretisch Erlerntem in die Praxis und so sind unsere Refrent_innen in der Regel selbst in medienpädagogischen Projekten tätig und können diese Erfahrungen an die Teilnehmenden unserer Fortbildungen weitergeben.

Wir akzeptieren ein sich veränderndes Medienverhalten der Jugendlichen und passen unsere Angebote dabei den Trends und technischen Entwicklungen an. Jugendliche sind für uns nicht nur zu schützende Mediennutzer_innen, sondern aktiv Gestaltende, die bei Ihren Tätigkeiten medienpädagogisch unterstützt werden müssen, um sich sicher und selbstbewusst in digitalen Umgebungen bewegen zu können. Der gesetzliche Jugendschutz und der Auftrag des erzieherischen Jugendschutzes stellen dabei das Fundament unseres Handelns dar, von dem aus wir unsere Projekte denken und planen. Daher sind viele unserer Mitarbeiter_innen aktiv an den Prozessen des gesetzlichen Jugendschutzes wie der USK, FSK, FSF beteiligt und bringen sich dort mit ihren praktischen Erfahrungen in den dynamischen Prozess des Jugendmedienschutzes ein. Wir bringen uns mit dieser Expertise zusätzlich in viele Wettbewerbe und Förderinitiativen (Dieter Baacke Preis, Deutscher Kindersoftwarepreis TOMMI, Deutscher Computerspielpreis u.ä.) ein.

Mit wem arbeiten wir zusammen?

Wir leben den Netzwerkgedanken. Der Spieleratgeber-NRW als lebendiges Netzwerk stellt das perfekte Beispiel dar, wie wir Projekte in nachhaltige Netzwerkstrukturen überführen und mit Partnerinstitutionen aus den unterschiedlichsten Bereichen kooperieren. Die Diversität der Institutionen in diesen Netzwerken verstehen wir dabei als Stärke und Gewinn. Aus diesen Gründen arbeiten wir mit vielen Jugendämtern und Trägern seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen und bieten diesen Partner_innen immer wieder innovative und attraktive Pilotprojekte, die wir für das Land Nordrhein-Westfalen durchführen dürfen.

Wir sind immer offen für neue Denkansätze und Projektideen und begeben uns gerne auf medienpädagogisches Gebiet, das noch nicht vollends erschlossen ist.

Das ComputerProjekt Köln e.V. ist als Träger der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Wir sind Mitgliedsorganisation der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und bringen uns dort in den Fachgruppen inhaltlich bei der Weiterentwicklung der Medienpädagogik ein.

Haben Sie noch Fragen? Dann scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen, vielleicht ergibt sich auch daraus eine gute Zusammenarbeit!

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