Eine Person fotografiert ihr Essen von oben.

Jugendmedienkultur

Jugendkulturen lassen sich heute nicht mehr klar gegeneinander und auch nicht gegenüber der Erwachsenenwelt abgrenzen. Die Grenzen verschwimmen und nur noch wenige Jugendliche bezeichnen sich als Zugehörige ausschließlich einer bestimmten Jugendkultur. Das Internet bildet diese Vielfalt ab und stellt für die Jugendlichen das perfekte Werkzeug dar, sich in diesem Mix zu orientieren und zu bewegen. Örtliche, zeitliche und soziale Grenzen stellen kein Hindernis mehr bei der Teilnahme von Jugendlichen an spezifischen jugendkulturellen Phänomenen und Ereignissen dar. Alle Jugendkulturen bilden sich medial ab und werden von den Jugendlichen online aktiv gestaltet und verändert.

Passende Programme

Die Fachfortbildung Games im Fokus der Jugendhilfe, die jährlich während der gamescom stattfindet, möchte nicht nur das Phänomen Games darstellen, sondern den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang innerhalb der Jugendkultur aufgreifen und für Transparenz sorgen. Dazu gehört auch, die facettenreiche Jugendkultur, die sich rund um digitale Medien dreht, aufzugreifen und zu erörtern. Games im Fokus der Jugendhilfe wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Das Projekt hello world ist im Dezember nach 5 Jahren Laufzeit planmäßig und erfolgreich beendet worden. Mit seinen über 40 Workshops und Schulungen pro Jahr konnten wir in ganz Nordrhein-Westfalen Impulse setzen und Kindern und Jugendlichen kreative und niedrigschwellige Zugänge zu den Themenfeldern rund um Technik, Robotik und Coding ermöglichen. Nach einer Umstrukturierung geht es in 2022 und 2023 weiter mit jeweils zwei großen hello world festivals pro Jahr – das Pilot-Festival im letzten Sommer mit knapp 50 Teilnehmenden war ein voller Erfolg und dient jetzt als Vorlage für die weiteren 4 Großveranstaltungen. Auch Schulungen und Beratungen für Fachkräfte durch das Team von hello world wird es weiterhin geben. Das Projekt hello world festivals wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

2018 ging das Videoprojekt Jugendhilfe-Navi an den Start. Das vielfältige Format bietet Videos an, die Orientierung im Medienbereich und zudem wertvolle Praxistipps für die Jugendhilfe geben. Mithilfe der Videos bekommen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zielgruppenspezifische Antworten auf Fragen und werden zusätzlich von Best Practice Beispielen erfolgreicher medienpädagogischer Formate dazu inspiriert, selbst aktiv zu werden. Das Jugendhilfe-Navi wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Durch die Anbindung an jugendkulturelle Themen ist Cosplay ein wichtiger Bestandteil jugendlicher Subkulturen. Um diese aufzugreifen und Jugendlichen eine Bühne zu geben, bietet die fjmk ab September 2019 Jugendlichen von 13 bis 18 Jahren die Möglichkeit, sich in pädagogischer Betreuung und Profis aus der Szene, sowohl kreativ als auch inhaltlich reflektiert mit Cosplay auseinanderzusetzen. Das Angebot findet jeden Dienstag von 16-20 Uhr im Bürgerzentrum Deutz statt. Das Projekt findet im Rahmen von Kultur macht Stark statt und ist eine Kooperation zwischen der Stiftung digitale Spielekultur e.V., IN VIA Köln e.V. und dem Bürgerzentrum Deutz der Stadt Köln.

Ein dunkelhäutiges Mädchen hat Kopfhörer auf und bedient lachend ihr Smartphone.

Das Projekt "Chancen durch Medienbildung - Medienkompetenz für Bilderstöckchen" fördert die medienpädagogische Arbeit im Stadtteil und unterstützt die Einrichtungen digital und vor Ort bei der Umsetzung von Medienangeboten. Ziel des Projekts ist eine Stärkung der Medienkompetenz von Multiplikator*innen und von Kindern und Jugendlichen, ebenso wie die Förderung eines gesunden Medienumgangs und Partizipation. Das Projekt wurde durch die Stadt Köln initiiert und von der Fachstelle für Jugendmedienkultur durchgeführt. Diese führt das Projekt nun mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds weiter.

Gecheckt! – Jugend, Medien und Familie ist ein Projekt für Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen, die Jugendmedienprojekte konzipieren und durchführen möchten. Das Projekt unterstützt die Einrichtungen bei der Umsetzung dieser Medienprojekte, die sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche vor Ort richten. Gecheckt! – Jugend, Medien und Familie wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Jugend hackt ist ein Programm der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und mediale pfade.org e.V. und wird in Köln von der fjmk als Partner veranstaltet. Unter dem Motto "Mit Code die Welt verbessern" tüfteln Teilnehmende ein Wochenende lang gemeinsam an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft. Jugend hackt in Köln wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Kooperationspartner ist die Stadt Köln.

Die Jugendredaktion des Spieleratgeber-NRW und der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW präsentiert auf dem CTRL-Blog Themen rund um Technik, Games und Jugendkultur. Jugendliche aus ganz NRW schreiben nicht nur Artikel über ihre Erfahrungen, sondern berichten von Events und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen.

Zu sehen ist das Teaserbild des Projekts Spieleratgeber-NRW. Das Bild ist mit verschiedenen blau weißen Elementen versehen, welche an Games erinnern, wie z.b. ein Controller oder ein iPad.

Der Spieleratgeber-NRW ist die pädagogische Informationsplattform zu Computer-, Konsolenspielen und Apps und dient als Ergänzung zu den gesetzlichen Kennzeichen der USK. Zusätzlich dient das Projekt als pädagogischer Reflektor der Gaming-Kultur und bietet wertvolle Anregungen zur zeitgemäßen Medienerziehung und Didaktik. In über 30 Spieletester*innengruppen werden Kinder und Jugendliche aktiv in redaktionelle Prozesse mit eingebunden, denn ihre Einschätzung ist der Grundbaustein jeder Beurteilung. Der Spieleratgeber-NRW wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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