Ferienangebote, neues Projekt, Jugendhilfe-Navi, Games im Fokus der Jugendhilfe, 3D-Druck & Cosplay

Ferienprogramm – Medienpädagogik trotz(t) Corona

Die Sommerferien in NRW sind gerade gestartet und trotz der aktuellen Situation finden einige Ferienangebote statt, die – unter strengen hygienischen Maßnahmen – Kindern und Jugendlichen ein spannendes und kreatives Programm bieten und sie auf andere Gedanken kommen lassen. Auch die Fachstelle ist in ganz NRW unterwegs:

29.06. – 02.07. / Inklusive OT Ohmstraße, Köln:
Mottowoche „Gamesworld“ mit vielen Angeboten, u.a. Spielestationen und analoges Gaming mit dem Projekt „Gaming ohne Grenzen“(Anmeldephase zu Ende)

29.6. – 03.07. / OT Lucky’s Haus, Köln-Bilderstöckchen:
Influencer_innen-Workshop für 12- bis 18-Jährige im Rahmen des Sport Kultur Musik Camps in Bilderstöckchen (Anmeldung)

30.6. – 31.7. / Kinder- und Familienhilfen Michaelshoven, Köln:
Kinder und Jugendlichen aus den Wohngruppen der KFM nehmen an vielfältigen Medienworkshops teil, z.B. zu den Themen Greenscreen, Spieltests oder Filmtricks.

06.07 – 10.07. / Jugendheim am Markt, Jüchen:
6-  bis 12-Jährige können einen eigenen Escape Room bauen und Medientechnik (Roboter, Tablets, Mikrocontroller und 3D- Drucker) ausprobieren (Anmeldephase zu Ende)

13.07. / KJH Hüweg, Essen:
Roboterworkshop vom Projekt hello world für Teilnehmende zwischen 10 und 16 Jahren (Anmeldung)

16.07. – 17.07. / COLLABS Medienlabor, Minden:
Roboterworkshop vom Projekt hello world für Teilnehmende zwischen 10 und 18 Jahren (Anmeldung)

29.07. – 30.07. / Pfarrheim Freckenhorst, Warendorf:
Roboterworkshop vom Projekt hello world für Teilnehmende zwischen 10 und 12 Jahren (Anmeldung)

03.08. – 06.08. / Haus Neuland, Bielefeld:
JuMP-up!-Sommerferiencamp 2020 #YourVision – „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ für 13- bis 16-Jährige (Anmeldung)


Neues Projekt: fjmk unterstützt die Jugendförderung in NRW bei der digitalen Transformation

Digitalisierung betrifft mit ihren spezifischen Fragen und Herausforderungen selbstverständlich auch den Bereich der Jugendförderung in NRW. Während der letzten Monate wurde deutlich: die Jugendförderung befindet sich in einer digitalen Aufbruchstimmung. Diese wollen wir nutzen und gemeinsam mit der Jugendförderung medienpädagogische Standards entwickeln, die Orientierungshilfe für Digitalisierungsprozesse geben.

Wie das funktioneren soll? Im Rahmen eines neuen Projekts wird die Geschichte der digitalen Transformation der Jugendförderung in NRW neu „erzählt“. Nach einer aufwendigen Analyse und Evaluation der bisherigen Digitalisierungsstrategien werden unterschiedliche Personas entwickelt, die beispielhaft für die verschiedenen Haltungen und Bedarfe stehen. Im nächsten Schritt werden Modell-Einrichtungen beraten, medial begleitet und die Ergebnisse veröffentlicht, sodass sie für viele andere Einrichtungen Orientierung geben. Blended-Learning Fortbildungen, Netzwerktreffen, Barcamps und Fachtage führen zusätzlich dazu, flächendeckende sowie nachhaltig wirkende Veränderungen in den Jugendhilfestrukturen zu schaffen.

Infos zum Projekt können in Kürze auf der Seite der Fachstelle eingesehen werden.

Für die Förderung des Projekts danken wir dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.


Mit dem Jugendhilfe-Navi kompetent durch die aktuelle Zeit

Die aktuelle Situation und die damit einhergehenden Schließungen von Jugendzentren oder der Wegfall von Fortbildungen für Fachkräfte führte zu einem regelrechten Boom von digitalen Angeboten auf Social Media und Streamingplattformen. Doch trotz der aufblühenden Kreativität sind z.B. Fragen nach sicherer Kommunikation aktueller denn je. Das Jugendhilfe-Navi hat in den letzten Wochen Videos herausgebracht, die sich besonders mit der digitalen Jugendarbeit beschäftigen. Dazu gehören Videos, die aufzeigen, warum Jugendeinrichtungen mehr auf Social Media vertreten sein sollten, welche Potenziale das bietet, wie kreative und partizipative Angebote gestaltet werden können und welche Potenziale und Grenzen Streaming (insbesondere Discord) bietet. Außerdem wurde ein Podcast veröffentlicht, bei dem der Redakteur Kok Hung Cheong gemeinsam mit Daniel Heinz und Linda Längsfeld (Spieleratgeber-NRW & fjmk NRW) über die digitale Aufbruchstimmung gesprochen hat.

Diese Formate haben das Ziel, Fachkräfte der Jugendhilfe zu empowern und die aktuelle Situation positiv für sich zu nutzen und über sich hinauszuwachsen. So soll digitale Jugendarbeit für die Jugendhilfe selbstverständlich werden.


Games im Fokus der Jugendhilfe goes online

Die gamescom, die weltweit größte Messe für Games, wird dieses Jahr erstmals digital stattfinden und es sollen neue Spiele und Technologien online angekündigt werden. Somit bleibt die gamescom auch weiterhin eine der wichtigsten Events für spielaffine Heranwachsende. Durch die Zugänglichkeit über einen Livestream ist es Kindern und Jugendlichen nun noch einfacher möglich, an der gamescom teilzunehmen.

Für Multiplikator_innen wird es hingegen teilweise schwieriger, die vorgestellten Spiele und Technologien sowie Themen einzuordnen, da sich gerade die digitalen Angebote an ein Publikum richten werden, die mit dem Thema besonders vertraut sind.

Um die Inhalte jedoch medienpädagogisch zu rahmen und einzuordnen, bleibt die Fachtagung Games im Fokus der Jugendhilfe im besonderen Maße relevant. Daher planen wir, die Veranstaltung digital stattfinden zu lassen, um einen geführte und moderierte Teilhabe an der digitalen gamescom zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen in Kürze.


Erfolgreicher Abschluss von 3D-Druck Workshopreihe

Die 3D-Druck Workshopreihe in der Jugendwerkstatt Ehrenfeld wurden mit vollem Erfolg abgeschlossen. Der Kurs fand wöchentlich von September 2019 bis Juni 2020 statt. Jugendliche aus den Jugendwerkstätten Ehrenfeld, Kalk und Mülheim hatten die Möglichkeit, an jeweils zwei Terminen die Funktionsweise des 3D-Druckers kennenzulernen und einen ersten kleinen Prototyp selbst zu erstellen. Im Folgeprojekt ab September soll das Thema 3D-Druck fortgesetzt werden, diesmal in Kombination mit den Themen Robotik und Automatisierung.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der fjmk und der Jugendhilfe Köln e.V. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.


Fortsetzung des Cosplayprojekts im Bürgerzentrum Deutz

Ab Mitte August geht im Rahmen des Programms „Stärker mit Games“ unser Cosplay-Projekt in die zweite Runde. Mitmachen können interessierte Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot findet jeden Dienstag von 16 bis 20 Uhr im Bürgerzentrum Deutz statt. Der Ersttermin ist der 18. August. Für die Teilnahme und das Material der Kostüme entstehen keine Kosten

Interessierte können sich per Mail an cosplay@fjmk.de anmelden.

Das Projekt findet im dem Bürgerzentrum Deutz der Stadt Köln statt. Es ist ein Bündnis von Stärker mit Games, einer Maßnahme der Stiftung Digitale Spielekultur im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark.

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