Auf dem Bild sieht man ein junges Mädchen, welches vor dem Computer sitzt und in die Kamera winkt.

Digitale und Hybride Jugendarbeit

Richtig genutzt, wird der digitale Raum zum zweiten Ort der Begegnung. Multiplikator*innen können in Kontakt zu ihrer Kernzielgruppe halten und Angebote durchführen. Auch können so neue Zielgruppen erreicht werden, die sonst nicht den Weg in die Einrichtung wagen oder aber einfach nicht können. Einrichtungen der Jugendarbeit sind ein Ort der Zuflucht, des Lernens, der Gemeinschaft und für viele Jugendliche auch ein Ort der Versorgung. Einige dieser wichtigen Kernelemente lassen sich in den digitalen Raum überführen, jedoch längst nicht alle. Digitale Begegnung kann analoge Begegnung nicht ersetzen, sie aber erweitern und bereichern. Reine Online Jugendarbeit sollte insofern nicht das langfristig angestrebte Ziel sein. Offline- und Online-Angebote müssen sich daher ergänzen und verbinden, weshalb wir die Etablierung einer Hybriden Jugendarbeit empfehlen. Als Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW sehen wir es als unseren Auftrag, dieses Phänomen differenziert zu betrachten und Fachkräfte in diesem Bereich fort- und weiterzubilden.

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